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Alkohol-MPU: Grenzwerte, Ablauf und wie Sie sie bestehen

Aktualisiert am 24.05.2026 · Abstinenznachweis Düsseldorf

Alkohol am Steuer ist der häufigste Grund für eine MPU. Schon eine einzelne Fahrt mit hoher Promillezahl kann genügen. In diesem Artikel erfahren Sie, ab wann eine Alkohol-MPU droht und wie Sie sie erfolgreich meistern.

Ab welcher Promillezahl droht eine MPU?

Auffälligkeiten mit sehr hohen Werten (z. B. über 1,6 Promille ohne deutliche Ausfallerscheinungen) deuten auf eine Alkoholgewöhnung hin – das prüfen die Gutachter besonders kritisch.

Welche Nachweise verlangt die Alkohol-MPU?

Im Zentrum steht der Abstinenznachweis – entweder vollständige Abstinenz oder, in geeigneten Fällen, kontrolliertes Trinken mit Trinktagebuch und Leberwerten. Der Abstinenznachweis erfolgt meist über eine Haaranalyse (EtG) über 6 oder 12 Monate.

Abstinenz oder kontrolliertes Trinken? Wer eine Alkoholabhängigkeit hatte, muss in der Regel vollständige Abstinenz nachweisen. Wer „nur" missbräuchlich getrunken hat, kann unter Umständen kontrolliertes Trinken belegen. Welcher Weg für Sie passt, klären wir im Vorabcheck.

Wie läuft das psychologische Gespräch ab?

Der Gutachter möchte erkennen, dass Sie verstanden haben, warum es zur Tat kam und was Sie konkret geändert haben. Floskeln und auswendig gelernte Sätze fallen negativ auf. Gefragt ist eine ehrliche, individuelle Aufarbeitung Ihrer Alkoholgeschichte.

So bestehen Sie die Alkohol-MPU

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Häufige Fragen

Ab wie viel Promille muss ich zur Alkohol-MPU?

In der Regel ab 1,6 Promille zwingend. Zwischen 1,1 und 1,6 Promille ist sie je nach Einzelfall möglich, bei Wiederholung schon früher.

Muss ich für die Alkohol-MPU komplett abstinent leben?

Nicht zwingend. Bei reinem Missbrauch kann kontrolliertes Trinken nachgewiesen werden. Bei Abhängigkeit ist meist vollständige Abstinenz erforderlich.

Wie lange muss der Abstinenznachweis bei Alkohol sein?

Üblich sind 6 oder 12 Monate, abhängig von der Vorgabe Ihrer Führerscheinstelle und der Schwere des Falls.

Was ist der häufigste Fehler bei der Alkohol-MPU?

Eine oberflächliche oder auswendig gelernte Aufarbeitung im Gespräch. Gutachter erkennen das sofort – Ehrlichkeit und echte Verhaltensänderung zählen.

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